5 Grunde, warum sich Schachspielen positiv auf die Arbeit auswirken kann

Schach gehört zu den beliebtesten Spielen weltweit und hat sich als kniffliges Strategie-Spiel über die Jahrehunderte hinweg entwickelt.

Wer bei diesem Spiel gewinnen will, muss mental auf Zack sein und mehrere Züge im Voraus planen – ganz zu schweigen vom Perspektivenwechsel, welcher absolut notwendig ist um die Aktionen seines Gegners vorherzusehen oder zu manipulieren.

Oftmals werden Schachspieler als hochintelligente Personen angesehen; doch auch Amateure genieβen dieses Spiel und haben Erfolg darin. Da das Spiel einem mental einiges abverlangt stellt sich die Frage, ob das Spielen von Schach einen intelligent machen kann und wie sich das Spielen von Schach positiv auf die Arbeit auswirken kann.

Im folgenden Artikel finden Sie die 5 wichtigsten Gründe, warum sich das Schachspielen positiv auf die Arbeit auswirken kann:

1) Schach erhöht den IQ

Es spielen nicht nur Leute mit hohem IQ Schach – das Spielen von Schach kann den IQ von Personen erhöhen!

In einer Studie aus Venezuela wurden erhöhte IQ-Werte nach viermonatigem Spielen von Schach festgestellt.

Wer also auf der Arbeit mit brillanten Vorschlägen und cleveren Antworten glänzen will, der sollte so schnell wie möglich mit dem Spielen anfangen.

2) Schach erhöht die Kreativität

Das Schachspielen erfordert einiges an Originalität und beim Spielen dieses Strategie-Spiels wird die rechte Seite des Gehirns aktiviert: Und diese ist für die Kreativität zuständig.

Eine vierjährige Studie hat die Entwicklung der Kreativität getestet, indem eine Gruppe der teilnehmenden Personen regelmäβig Schach spielten und die andere Gruppe am Computer spielte. Daraufhin wurde die Originalität und das kreative Denken der Testpersonen ermittelt und die Schach-Gruppe gewann haushoch.

Um bei der Arbeit mit besonderen Ideen und einzigartigen Designs auftrumpfen will, sollte schleunigst das Schachbrett herauskramen!

3) Schach erhöht die Kompetenz, Probleme zu lösen

Auf der Arbeit kommt es oft darauf an, schnell eine effiziente Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden und auch hier kann Schach einem weiterhelfen.

Bei einem Schachspiel muss man schnell denken und oftmals auch schnell umdenken, da der Gegner einen anderen Zug gemacht hat, als man vorhergesehen hatte. Diese Fähigkeit schnell auf aufkommende Probleme einzugehen und eine Lösung zu finden ist eine Fähigkeit, die man in so gut wie jedem Beruf braucht.

4) Schach lehrt einen zu planen

Beim Spielen von Schach wird ein Teil des Gehirns aktiviert, welcher für strategisches und kritisches Denken verantwortlich ist – hier muss man oftmals mehrere Züge seines Gegners und auch seine eigenen im Voraus planen, um zu gewinnen.

Bei vielen Berufen kommt es darauf an, Profit zu erzielen, welches nur möglich ist, wenn man richtig im Voraus plant und mögliche Risiken und Änderungen miteinkalkuliert.

5) Schach verbessert das Erinnerungsvermögen

Wer selbst schon Schach gespielt hat der weiss, dass man sich nicht nur an die Regelnd des Spiels, sondern auch an vorhergehende Situationen und Züge erinnern muss, um zu gewinnen.

Gute Schachspieler haben ein auβergewöhnlich gutes Erinnerungsvermögen und diese Fähigkeit kann einem auch auf der Arbeit behilflich sein, wenn man beispielsweise Daten, Fakten oder andere Informationen im Kopf haben muss.

Tricks, die man kennen sollte, um besser Schach zu spielen

Schach ist ein sehr beliebtes Spiel, deren Fangemeinde weltweit eine gesamte Philosophie rund um das Spiel zum Leben erweckt hat. Der Name Schach wird aus dem persischen abgeleitet und bedeutet übersetzt “König”.

Schach gehört zu den beliebtesten Brettspielen überhaupt und genießt den Ruf, ein sehr intensives und anspruchsvolles Spiel zu sein. Rund um Schach hat sich eine gewisse Philosophie entwickelt, die von vielen Geschichten und Legenden begleitet wird.

Auch als Sportart hat sich das Spiel seit sehr vielen Jahren profiliert und so werden jährlich in allen Ecken der Welt regelmäßig Turniere und Weltmeisterschaften gehalten. Die Top-Profis des Spiels werden Grandmaster genannt und dabei handelt es sich tatsächlich um Koryphäen des Genres.

Schach wird ferner auch als ein Spiel gehandelt, bei dem es maßgebend um strategisches Denken und sehr viel Cleverness geht.

Da es sich um ein sehr anspruchsvolles Spiel haltet fühlen sich viele Neulinge, die das Spiel erlernen, oftmals ein wenig abgeschreckt. Schach ist jedoch für jedermann erlernbar und mit ein wenig Übung, kann man schnell sehr viel Spaß an dem Spiel finden.

Um Anfänger den Einstieg in das Spielkonzept einfacher zu gestalten, werden folgend diverse Tricks und Tipps zusammengefasst, die dabei helfen sollen, Schach schnell und einfach zu erlernen.

  1. Den Gegner verstehen

Eines der wichtigsten Faktoren, um Schach erfolgreich zu spielen, ist es seinen Konkurrenten zu verstehen. Dabei muss der Spieler kontinuierlich die Züge seines Gegners analysieren und darüber nachdenken, was hinter einem bestimmten Schachzug steckt. Dies ist eines der wichtigsten Spielelemente des Schachspiels, da man nur mit einer guten Analyse in der Lage ist seine eigenen Züge entsprechend anzupassen und zu spielen.

  1. Nur keine Eile

Bei Schach gilt die Devise: Man sollte sich ruhig Zeit lassen mit den Spielzügen. Das bedeutet, dass man sich gut überlegen sollte, wie man handeln möchte und ferner sollte man auch als Anfänger nicht übermütig werden und voreilig handeln. Beim Schachspiel ist es nicht nur wichtig sich auf den aktuellen Zug zu konzentrieren, sondern ein gewisses Ziel über mehrere Spielrunden zu verfolgen. Dabei muss man in der Lage sein, das eigene Spiel zu modifizieren gemäß den Reaktionen des Gegners.

  1. Augenmerk auf das Zentrum

Das A und O des Spiels ist das Zentrum. Der Spieler, der das Zentrum kontrolliert, kontrolliert auch das Spiel. Dabei handelt es sich um die Felder e4, d4, e5, d5. Das vorrangige Ziel sollte sein, diese Felder mit Bauern zu besetzen und die Figuren so zu positionieren, dass die Felder decken/angreifen.

  1. Offensive ausüben

Wie bei jeder Schlacht kann man nicht um den Sieg streiten, sofern man immer nur auf sicher spielt und keine Gegenoffensive leistet. So gilt: Nachdem der Spieler alle seine Figuren entwickelt hat und seinen König in Sicherheit gebracht hat, muss er sich Gedanken machen wann und wie er seinen Mitspieler angreifen kann. Hier gibt es kein pauschales Konzept, da jede Schachpartie anders verläuft, jedoch sollte man sich im Hinterkopf halten, dass der Angriff auf den gegnerischen König meistens die beste Strategie ist.

  1. Übung macht den Meister

Wie bei jedem Spiel oder jeder Sportart wird man durch viel Übung kontinuierlich besser. Neulinge sollten dementsprechend sich die Zeit nehmen so oft wie möglich Schach zu spielen, um ein besseres Gefühl und Verständnis für das Spiel zu entwickeln. Idealerweise hat man jemand zur Seite, dem das Spielen Spaß macht und man üben kann. Eine tolle Alternative ist jedoch auch das Spielen am Computer, um die entsprechende Erfahrung zu gewinnen.

Ist Schach eine Sportart oder nicht?

Schach ist ein sehr beliebtes Spiel, deren Fangemeinde weltweit eine gesamte Philosophie rund um das Spiel zum Leben erweckt hat. Der Name Schach wird aus dem persischen abgeleitet und bedeutet übersetzt “König”.

Jährlich werden in allen Ecken der Welt eine Vielzahl an Turnieren, ja sogar Schach-Weltmeisterschaften, veranstaltet. Hier treffen sich die besten der Zunft, die sogenannten Grandmaster des Schachs.

Trotz der vielen Turniere und der großen Popularität, wurde im Jahre 2013 beschlossen, dass es sich bei diesem Spiel nicht um eine tatsächliche Sportart handelt. So erhalten Vereine des Spiels keine Fördergelder und das Spiel ist auch nicht Teil der Kategorien der Olympischen Spielen. Gerechtfertigt wurde der Beschluss mit der Begründung, das Schach nicht alle Bedingungen hinsichtlich der körperlichen Tätigkeit, Spielhaftigkeit, Leistung, Organisation, Regeln und ethische Komponente erfüllt. Es sei umgangssprachlich ausgedrückt nicht “sportlich” genug.

Seitdem ist in der Szene eine Debatte ausgebrochen, ob es sich nun um einen Sport oder reines Spiel handelt. Vertreter und Fans des Spiels rechtfertigen ihre Meinung Schach sei eine förderungswürdige Sportart anhand der folgenden Kriterien:

Das Gehirn ist der “Muskel”

Viele Experten des Spiels sind der Meinung, dass beim Schachspiel genauso Muskel in Anspruch genommen werden, wie bei anderen Sportarten. Hier wird anstatt des Bizeps zum Beispiel, das Gehirn als der “sportliche” Muskel gerechtfertigt. Somit soll es sich tatsächlich um eine Sportart handeln und die Bedingung der körperlichen Tätigkeit erfüllt sein.

Schach erfordert ein Leistungsvermögen

Das man sehr viel Konzentration, Strategie und Cleverness bei einem Schachspiel aufweisen muss, ist kein Geheimnis. Befürworter des Spiels sind der Meinung die Vollendung und Gewinnen eines Schachspiels sei eine tatsächliche sportliche Leistung, die Disziplin erfordert und somit sich den Reihen der Sportarten einreihen sollte.

Organisierte Schachvereine

Bei der Definition einer Sportart wird auf den Punkt Organisation und Regelwerk sehr viel Wert gelegt. Hier liegt auch das beste Argument der Schachgemeinde, da es sich bei dieser nicht nur um organisierte Vereine mit Strukturen und sportlichen Sponsoren handelt, sondern das Spiel selbst mit einem sehr konkreten und strengen Regelwerk definiert ist.

Fazit

Fasst man die unterschiedlichen Argumente zusammen ist es durchaus verständlich, dass die Fans des Spiels darauf bestehen es handelt sich, um eine tatsächlich Sportart. Nur im Punkt des sportlichen und körperlichen Faktors kann man unter Umständen streitig werden.

Schach als Sport zu bezeichnen kann unter Umständen manchmal in Frage gestellt werden, jedoch gibt es so einige Sportarten, die sogar noch viel umstrittener sind und trotzdem die Fördergelder erhalten sowie das Prestige einer echten Sportart. Als Beispiel dient hier der Bereich des Online-Gaming, welcher  als ‘Esport’ bekannt ist. Betrachtet man die Professionalisierungen in den letzten Jahren kann diese Analyse kaum aberkannt werden. Ob etwas ‘sportlich’ ist, das entscheidet oftmals die Einstellung. Wer Schach mit einem klaren Leistungsgedanken betreibt, ist ein Sportler. Wer Schach mit Disziplin lebt, ist ein Sportler. Wer Schach in Turnieren spielt und somit dem Wettbewerbsgedanken folgt, ist ein Sportler